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Friedensbewegung
Friedensgruppen planen Aktionen gegen Krieg und Aufrüstung
Für den 19. November 2022 rufen Friedensgruppen zu dezentralen Protesten gegen den Krieg in der Ukraine und die Aufrüstung des Militärs auf – in zahlreichen Städten von Hamburg bis München und Bonn bis Berlin sind Aktionen geplant.
Die neue Ausgabe unserer Zeitschrift, dem FriedensForum, ist erschienen! Der Schwerpunkt des Hefts befasst sich mit der Frage, wie es sozialen Bewegungen, insbesondere der Friedensbewegung, gelingen kann, politische und kulturelle Hegemonie in der Gesellschaft zu erreichen. Für einige Aktive in den Bewegungen eine möglicherweise etwas befremdliche, jedoch keine überflüssige Frage. Mit welchen Aktivitäten kann die Friedensbewegung führend und nachhaltig Einfluss auf die öffentliche Meinung in der Zivilgesellschaft und die vorherrschende, aktuell auf militärische Aufrüstung ausgerichtete, Politik nehmen?
Gute Nachrichten: Mit Annegret Krüger haben wir eine neue Friedensarbeiterin!
In diesen friedenspolitisch so schweren Zeiten sind gute Nachrichten eher die Ausnahme. Daher freuen wir uns sehr, verkünden zu dürfen, dass das Netzwerk Friedenskooperative sein Team mit Annegret Krüger längerfristig vergrößert. Denn nur mit einer Ausweitung unserer Arbeitskraft können wir als Netzwerk Friedenskooperative den gestiegenen An- und Herausforderungen an uns selbst und der Friedensbewegung in den aktuellen Zeiten begegnen.
Schritte zum Rüstungsexportkontrollgesetz begrüßt, gravierendende Defizite und völlig unzureichende Restriktivität beklagt.
Die Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ kritisiert das vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) vorgelegte Eckpunktepapier für das kommende Rüstungsexportkontrollge
Demo in Nörvenich: Atomkriegsmanöver 2022 absagen!
Es ist 100 Sekunden vor Mitternacht! Seit Jahrzehnten war die Gefahr eines Atomkriegs nicht mehr so hoch wie aktuell. Der Krieg in der Ukraine und die Drohung der nuklearen Eskalation erhöhen das Risiko eines nuklear geführten Krieges ungemein. Nichtsdestotrotz findet auch in diesem Jahr das NATO-Manöver Steadfast Noon statt.
Bündnis ruft zu Aktionstag am 19. November 2022 auf
Für Samstag, den 19. November 2022, ruft ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen unter dem Motto „Stoppt das Töten in der Ukraine – Aufrüstung ist nicht die Lösung“ zu bundesweiten Protesten auf. In möglichst vielen Städten soll es dezentrale Aktionen gegen den andauernden Krieg in der Ukraine und das Aufrüstungsprogramm der Bundesregierung geben.
Nach Angaben der Vereinten Nationen waren im Jahr 2021 mehr Menschen von Kriegen und gewaltsamen Konflikten betroffen als jemals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Weltgemeinschaft wird in ihren Bemühungen weit zurück geworfen, die 2015 beschlossenen globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 zu erreichen. Wir fordern daher Abgeordnete dazu auf, Deutschlands zivile Friedensfähigkeiten zu stärken.
"Stoppt das Töten in der Ukraine - Aufrüstung ist nicht die Lösung!" - Unter diesem Motto ruft das Netzwerk Friedenskooperative und weitere Organisationen zur Beteiligung am dezentralen Aktionstag für Frieden und für ein gutes Leben am 19.11.2022 auf.
Der völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine hat uns alle zutiefst betroffen. Auch wenn es nicht der erste Krieg in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg ist, sind die Auswirkungen für alle deutlich spürbarer als die vielen weiteren Konflikte weltweit. Der größte Leidtragende des Krieges ist wie immer die Zivilbevölkerung. Es gibt nach Angaben der Vereinten Nationen bereits über 5000 getötete Zivilist:innen und über 300 getötete Kinder. Fast ein Drittel der ukrainischen Einwohner:innen sind geflüchtet. Städte und Landschaften sind zerstört.
Keine Waffen in Kriegsgebiete! Friedensförderung als Maßstab der Rüstungsexportpolitik!
„Wie barbarisch und menschenverachtend, dass die Bundesregierung Rüstungsexporte für die im Jemen kriegführenden Länder Saudi-Arabien, VAE und Ägypten genehmigt hat.