Nach Angaben der Vereinten Nationen waren im Jahr 2021 mehr Menschen von Kriegen und gewaltsamen Konflikten betroffen als jemals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
Christine Lambrecht hat sich laut Medienberichten am gestrigen Montag bei der Deutschen Gesellschaft für Außenpolitik (DGAP) dafür ausgesprochen die deutsche Rüstungsexportkontrolle
Die Bundesregierung hat das 100-Mrd.-Euro-Sondervermögen für die Aufrüstung der Bundeswehr beschlossen. Diese Milliarden schaffen kein Mehr an Sicherheit, sie helfen nicht einer (trotz ständiger Etatsteigerungen) angeblich "maroden" Bundeswehr, sie helfen auch nicht der Ukraine. Doch das Geld, das jetzt in die Aufrüstung fließen soll, fehlt uns zum Beispiel in der Bildung, in der Krankenpflege und beim ökologischen Umbau. Dort und nicht für die Rüstung sind Investitionen heute und morgen dringend notwendig.
Der 1. September ist der gewerkschaftliche Antikriegstag. Das Netzwerk Friedenskooperative stellt hier eine umfangreiche Übersicht zu den Aktivitäten rund um den Antikriegstag 2022 zur Verfügung, die wir kontinuierlich erweitern.
Am Donnerstag, dem 1. September, findet der jährliche Antikriegstag statt. Bei zahlreichen Veranstaltungen erinnern Gewerkschaften und Friedensgruppen an den deutschen Überfall auf Polen vor 83 Jahren. Deutschlandweit finden dazu über 200 Veranstaltungen statt. Bei vielen Veranstaltungen steht in diesem Jahr, neben dem Gedenken, der völkerrechtswidrige russische Angriffskrieg auf die Ukraine im Mittelpunkt. Das Netzwerk Friedenskooperative stellt auch in diesem Jahr umfangreiche Informationen zum Antikriegstag auf seiner Website zur Verfügung.