Lieferung von Kampfpanzern ist brandgefährlich – Frieden muss verhandelt werden!
Das Netzwerk Friedenskooperative hält die Entscheidung der Bundesregierung Kampfpanzer an die Ukraine zu liefern für brandgefährlich. Fest steht nach wie vor, dass der Krieg in der Ukraine nicht auf dem Schlachtfeld entschieden werden kann – Frieden muss verhandelt werden! Auch oder gerade in Zeiten des Krieges müssen unbedingt diplomatische Kanäle offengehalten und auch genutzt werden. Denn jeder weitere Tag bedeutet mehr Tote und jede*r Tote ist eine*r zu viel. Wenn schon eine solch gefährliche Entscheidung getroffen wurde, muss diese mit Verhandlungsinitiaven in Richtung Russland und Ausstiegsszenarien verknüpft werden.
Stoppt das Töten in der Ukraine – für Waffenstillstand und Verhandlungen!
Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Wir verurteilen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, der seit dem 24. Februar 2022 zu hunderttausenden Toten und Verletzten sowie Millionen Geflüchteten geführt hat.
Zahl minderjähriger Soldatinnen und Soldaten in der Bundeswehr erreicht 5-Jahres-Höchstwert
Berlin, 21.1.2023. Die Bundeswehr hat im vergangenen Jahr 1.773 minderjährige Soldatinnen und Soldaten eingestellt, ein starker Anstieg um 43% gegenüber 2021 (1.239). Darunter waren 327 Mädchen im Alter von 17 Jahren. Fast jeder zehnte neueingestellte Soldat oder Soldatin war 2022 minderjährig. Dies geht aus der Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine schriftliche Frage des Linken-Abgeordneten Ali Al-Dailami hervor.
2 Jahre Atomwaffenverbotsvertrag: Termine und Infos im Überblick
Am 22. Januar jährt sich nun der Jahrestag des Inkrafttretens des Atomwaffenverbotsvertrags (AVV) bereits zum zweiten Mal. In mehreren Orten wird es zu diesem freudigen Anlass von Gruppen aus der Friedensbewegung Aktivitäten und Veranstaltungen geben, die sich dafür einsetzen, dass auch Deutschland dem Vertrag endlich beitritt.
Die neue Ausgabe unserer Zeitschrift, dem FriedensForum, ist erschienen! Der Schwerpunkt des aktuellen Hefts befasst sich einmal mehr mit den USA. Dabei geht es um die Militärpolitik der USA und die neue Nationale Sicherheitsstrategie der USA.
Der Ukraine-Krieg erschütterte die Weltgemeinschaft im Frühjahr 2022. Die Folgen des Krieges sind verheerend, nicht nur für die ukrainische Bevölkerung. Was der Krieg auch vor allem zeigte und was uns alle angeht ist, dass Atomkriegsdrohungen wieder salonfähig geworden sind, sowohl auf russischer als auch auf amerikanischer Seite.
Krieg in Europa, Atomkriegsdrohungen, steigende Kosten: Es war kein gutes Jahr und für die Friedensbewegung gab es 2022 Baustellen ohne Ende. Mit unserem Jahresrückblick wollen wir dir eine Übersicht darüber geben, was das Netzwerk Friedenskooperative trotz dieser widrigen Umstände auf die Beine stellen konnte. Dass wir diese Arbeit leisten können, ist nur durch die vielen kleinen und größeren Spenden möglich, für die wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken möchten!
Offener Brief an Bundessicherheitsrat und Fraktionsvorsitzende der Ampel-Parteien
Ein breites Bündnis von 28 zivilgesellschaftlichen Organisationen fordert die Mitglieder des Bundessicherheitsrates und die Fraktionsvorsitzenden der Regierungsparteien in einem
Themenabend: "Neue Atomwaffenstrategie der USA – was hat das mit uns zu tun?" am 15.12.
Der zweite digitale Themenabend der Kampagne »Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt« befasst sich mit der neuen US-Atomwaffenstrategie, dem Nuclear Posture Review.
In über 30 Städten – von Hamburg bis München und Bonn bis Berlin – gab es am Samstag Friedensaktionen gegen den Krieg in der Ukraine und die Aufrüstung des Militärs.