Friedensgruppen
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Die Liste stellt eine Auswahl der Gruppen und Organisationen aus der Friedensbewegung dar und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch sind Organisationen in der Liste nicht zwingend Mitglied beim Netzwerk Friedenskooperative.
Die Arbeitsstelle Friedensdienst ist eine Einrichtung der Evang. Kirche der Pfalz (Prot. Landeskirche), die dem Pfarramt für die Beratung der Kriegsdienstverweigerer und Zivildienstleistenden angegliedert ist. Sie wurde auf Beschluss der Landessynode 1998 geschaffen. Ausgehend vom kirchlichen Verständnis des Zivildienstes als Sozialer Friedensdienst, kümmert sich die Arbeitsstelle Friedensdienst um die seelsorgerisch-pädagogische Begleitung der evangelischen Zivildienstleistenden im Bereich der Landeskirche (1989: ca. 1150) und bietet Einführungslehrgänge, Werkwochen, Gruppentreffen und Einzelbetreuung an.
Telefon: 06232/67150
Fax: (0 62 32) 67 15 67
Die Arbeitsstelle für gewaltfreie Konfliktbearbeitung in Nürnberg wurde 1998 errichtet und ergänzte damals die Dienststelle des Beauftragten für Kriegsdienstverweigerer und Zivildienstleistende der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Seit November 2005 werden diese Aufgaben unter dem Namen Arbeitsstelle kokon wahrgenommen. Im Bereich der bayerischen Landeskirche übernimmt die Arbeitsstelle kokon Verantwortung für konkrete Friedensarbeit. Im Einzelnen umfasst dieser Auftrag folgende Bereiche: 1. Beratung zu Fragen der Kriegsdienstverweigerung
Telefon: 0911/4304-238
Fax: (0 9 11) 43 04-3 03
Die Augsburger Friedensinitiative (AFI) ist ein lockeres Bündnis aus verschiedensten Organisationen und engagierten Einzelpersonen die gegen Krieg und Militarismus aktiv sind. Sie besteht seit 1980 und führt unter anderem den Augsburger Ostermarsch und die Augsburger Friedenswochen durch. Die AFI ist überparteilich und setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts ein. Sie fordert darüber hinaus die Errichtung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung.
In der Berliner Friedenskoordination (FRIKO) treffen sich seit Herbst 1980 VertreterInnen aus weltanschaulich sehr unterschiedlichen Gruppen, um über ihre friedenspolitischen Aktivitäten zu informieren, ihre Arbeit zu vernetzen und gemeinsame Vorhaben zu planen. An der Arbeit der FRIKO beteiligen sich Mitglieder von bezirklichen Friedensgruppen, des DGB und der Einzelgewerkschaften, von Kirchengruppen, Frauen- und Jugendverbänden, von Gruppen, die um Gleichberechtigung und Solidarität für und mit AusländerInnen, ImmigrantInnen und Flüchtlingen kämpfen, AntifaschistInnen, FreidenkerInnen und Einzelpersönlichkeiten, sowie Mitglieder von Parteien über eine gemeinsame Friedensarbeit aus beiden Teilen der Stadt.
Telefon: (030) 782 33 82
E-Mail: kontakt [at] bielefelder-friedensini [dot] de (kontakt[at]bielefelder-friedensini[dot]de)
Das Friedensplenum trifft sich immer am zweiten und vierten Mittwoch im Monat um 18.30 Uhr im Haus der Begegnung, Alsenstr. 19a. Alle Treffen sind öffentlich und Interessierte sind herzlich willkommen.
Das Bremer Friedensforum wurde 1983 in der Auseinandersetzung um den so genannten Nachrüstungsbeschluss der NATO gegründet. Weitere Schwerpunkte waren in den 80-er Jahren der Widerstand gegen das SDI-Programm (Krieg der Sterne) und der Einsatz für die Beendigung der Atomtests. Das Friedensforum organisierte Anfang der 90-er Jahre die Proteste gegen den Golfkrieg in Bremen und engagiert sich bis heute gegen die Wandlung der Bundeswehr von einer Verteidigungsarmee in eine weltweite Eingreiftruppe. Nach dem Kriegseinsatz gegen Jugoslawien hat Deutschland mit der Teilnahme am so genannten "Anti-Terror-Krieg" der USA nach dem 11. September 2001 die militärische Zurückhaltung endgültig aufgegeben.
Telefon: 0421/3961892
Der Bund für Soziale Verteidigung wurde nach einer großen Tagung zum Thema Soziale Verteidigung in Minden 1988, an der rund 1.000 Menschen teilnahmen, 1989 gegründet. Erste Vorsitzende waren Petra K. Kelly und Prof. Dr. Theodor Ebert Der BSV setzt sich für die Abschaffung von Rüstung und Militär und die Entwicklung gewaltfreier Alternativen ein. Meilensteine bei der Entwicklung des BSV waren die Kampagne "Bundesrepublik ohne Armee" nach 1989, das Balkan Peace Team (1993-2001), die Konzeptionierung des Zivilen Friedensdienstes in den 1990er Jahren, die innergesellschaftliche Kampagne "Wege aus der Gewalt" und Streitschlichtung an Schulen. Seine derzeitigen Schwerpunkte sind u.a.
Telefon: 0571/29456
Fax: 0571/23019
Telefon: 0160/93104199
Die Bürgerinitiative besteht seit 1993, sie setzt sich für eine ausschließlich zivile Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide ein und sieht einen Naturpark als Alternative zum Truppenübungsplatz. Den Einsatz gegen das hochmoderne Gefechtsübungszentrum des Heeres sieht die Bürgerinitiative im Konsens zur Frage nach Alternativen zur militärischen Gewaltausübung. Die Bürgerinitiative ist lokal und deutschlandweit mit anderen Gruppen aus der Friedensbewegung vernetzt. Hauptaktionsform sind die monatlichen Friedenswege und die Ostermärsche. Dabei wird auch ziviler Ungehorsam geleistet. Zu gesellschaftlichen Höhepunkten der Region ist die Bürgerinitiative mit Informationsständen präsent.
Telefon: 039322/91200
, Telefon: 0173/2051088
Das christliche Friedensseminar Königswalde wurde 1973 von jungen Wehrdienstverweigerern gegründet. Seitdem wird jeweils im Mai und im Oktober an einem Wochenende ein Seminar veranstaltet. Das Seminar heißt "Pflanzschule" und als eine solche versteht sich das Friedensseminar. Es möchte Raum bieten für gemeinsames Nachdenken darüber, wie diese Welt durch uns gefährdet wird und was wir auf gesellschaftlicher, kirchlich-institutioneller und privater Ebene tun können, damit sie bunter, wärmer, offener und gerechter werden kann. Die Teilnehmer sind aus allen Alters- und Berufsgruppen: vom Jugendlichen bis zum Rentner; vom Arbeiter und Angestellten bis zum Wissenschaftler und Politiker (bzw. die jeweils weibliche Form).
Church and Peace ist ein europäischer Zusammenschluss von christlichen Kommunitäten, Kirchen, Organisationen und Gruppen, die der Überzeugung sind, dass die im Evangelium bezeugte Gewaltfreiheit zu den Wesensmerkmalen der Gemeinde Jesu Christi gehört und dass daher die Versöhnungsbotschaft des Evangeliums zum Dienst gewaltfreien Friedenstiftens führt. Deshalb verpflichten sich die Mitglieder in ihrem Leben und Dienst zu einem gewaltfreien Friedenszeugnis. Church and Peace wurde 1949 von den Historischen Friedenskirchen (Quäker, Mennoniten und die Church of the Brethren) und dem Internationalen Versöhnungsbund gegründet.
Telefon: 05694/9905506
Fax: 05694/1532
In vielen Ländern werden Menschen für den Krieg zwangsweise rekrutiert. Verweigerer werden diskriminiert und verfolgt. Der seit 1993 bestehende Verein Connection tritt auf internationaler Ebene für ein umfassendes Recht auf Kriegsdienstverweigerung ein und arbeitet mit Gruppen zusammen, die sich gegen Krieg, Militär und Wehrpflicht engagieren. Es bestehen Kontakte zu Gruppen in Europa, Türkei, USA, Israel, Algerien, Lateinamerika und Afrika.
Telefon: 069/82375534
Fax: 069/82375535
Telefon: 0170/4083199
Telefon: 030/243428-182
Der Deutsche Friedensrat ist ein unabhängiger und überparteilicher Verein, der sich für Frieden und internationale Verständigung einsetzt. Wir sind Teil der deutschen und internationalen Friedensbewegung. Humanismus und Pazifismus sind unsere Wurzeln. Unser Ziel ist die Ächtung des Krieges als Mittel der Politik und die Verurteilung der bewaffneten Gewalt zur Durchsetzung politischer, ökonomischer, ideologischer oder religiöser Ziele. Spendenkonto: DE75 1007 0848 0629 0779 00
Telefon: 0172/3831988
Das Deutsche Bündnis Kindersoldaten ist ein Bündnis von zwölf Nichtregierungsorganisationen. Seit 1999 arbeitet das Bündnis eng mit weiteren internationalen Organisationen zusammen wie Child Soldiers International (ehemals Coalition to Stop the Use of Child Soldiers).
Das Deutsche Bündnis Kindersoldaten:
informiert über die Problematik Kindersoldaten;
ruft zu öffentlichkeitswirksamen Aktionen auf;
betreibt Lobbyarbeit.
Kontakt:
Service-Telefon: 0203.7789-111
Telefon: 0541 / 7101-0
Fax: 05 41 / 70 72 33