Antikriegstag 2026
Antikriegstag 2026

Antikriegstag 2026 am 1. September mit rund 200 Veranstaltungen

Pressemitteilung Netzwerk Friedenskooperative

Das Netzwerk Friedenskooperative ruft zur Teilnahme an den bundesweiten Aktionen anlässlich des Antikriegstags am und rund um den kommenden 1. September auf. Der Antikriegstag erinnert an den Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen vor 87 Jahren. 

Bei den zahlreichen bundesweiten Veranstaltungen stehen neben dem Gedenken die aktuellen Kriege, die Debatte um die Rüstungsausgaben sowie die Ablehnung des Wehrpflichtgesetzes im Fokus.

Info-Service des Netzwerk Friedenskooperative zum Antikriegstag 2026

Auf seiner Webseite stellt das Netzwerk Friedenskooperative umfangreiche Informationen zum Antikriegstag zur Verfügung. Insgesamt verzeichnet das Netzwerk Friedenskooperative rund 200 Veranstaltungen, wobei einige Veranstaltungen schon bereits am vergangenen Wochenende stattfanden, da der 1. September auf einen Wochentag fällt. 

In unserem Terminkalender können die einzelnen Veranstaltungen gefunden und mit Hilfe der Suchmaske nach Ort, Bundesland und Datum gefiltert werden:
 https://www.friedenskooperative.de/termine?thema=840

Während und nach dem Antikriegstag stellen wir Redebeiträge aus den Städten auf unserer Webseite zur Verfügung: 
https://www.friedenskooperative.de/aktion/antikriegstag2026/reden

Ablehnung der Wehrpflicht und gesellschaftlichen Militarisierung 

Ein zentrales Anliegen zum Antikriegstag 2026 ist die entschiedene Ablehnung einer neuen Wehr- oder Dienstpflicht, ebenso wie die immensen Ausgaben für Rüstung. Initiativen und Gewerkschaften warnen vor einer Militarisierung der Gesellschaft, die zulasten von sozialer Gerechtigkeit und Klimaschutz geht. „Wir brauchen eine friedensfähige, keine kriegstüchtige Gesellschaft!“, betont Kristian Golla vom Netzwerk Friedenskooperative. Stattdessen müssten Investitionen in zivile Bereiche, zivile Konfliktlösung sowie eine konsequente Rüstungskonversion in den Betrieben im gesellschaftlichen Fokus stehen.

Fokus auf Diplomatie, Völkerrecht und aktive Gedenkarbeit 

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Verknüpfung von aktiver Gedenkarbeit mit der aktuellen Forderung nach Diplomatie. Bei Mahnwachen wird an die Opfer von Krieg und Faschismus erinnert, wobei verstärkt junge Menschen in die Erinnerungskultur eingebunden werden, die sich mit der neuen Wehrpflicht konfrontiert sehen. „Wer das historische Gedenken ernst nimmt, muss heute auf Verhandlungen statt auf Waffengewalt setzen!“, erklärt Kristian Golla. 

Die Forderung das Völkerrecht einzuhalten, bleibt auch bei den diesjährigen Veranstaltungen zum Antikriegstag zentral. Besonders mit Blick auf die Kriege in der Ukraine, im Iran, in Gaza, aber auch im Sudan, pocht die Friedensbewegung auf friedliche Lösungsansätze und ein Ende der Gewalt.

Geschichte des Antikriegstages

Seit 1959 gehen Gewerkschaften und Friedensgruppen unter dem Motto „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“ jährlich am 1. September, dem Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen 1939, für eine friedliche Welt auf die Straße. Damit soll an die schrecklichen Folgen von Krieg, Gewalt und Faschismus erinnert werden.

Weitere Infos zur Geschichte gibt es hier:
https://www.friedenskooperative.de/antikriegstag/geschichte

Pressekontakt

Kristian Golle / Netzwerk Friedenskooperative
Tel.: 0228/ 692904
info [at] riedenskooperative [dot] de (info[at]riedenskooperative[dot]de)
www.friedenskooperative.de

Thema

  • Antikriegstag (1. September)