Der NATO-Geburtstag Anfang April ist nun schon fast zwei Monate her, und seitdem wurde intensiv in der Friedensbewegung diskutiert- leider gezwungermaßen mehr über die Gewalt in dem, was vielleicht fälschlich als die
Barack Obama hat die Vision einer besseren Zukunft. Sein politisches Gestaltungsprinzip ist die Hoffnung. Kaum etwas unterscheidet ihn deutlicher von seinem Vorgänger, George W. Bush.
Ostermärsche in guter Verfassung - und mit klaren Aussagen
von Peter Strutynski
Die Organisatoren der über 70 Ostermärsche ziehen eine erfolgreiche Bilanz der Aktionen: Neben dem herausragenden Protest in Fretzdorf gegen die vom Verteidigungsministerium geplante Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide
20. Jahrestagung des Bund für Soziale Verteidigung
Gewaltfrei unter Besatzung
von Marek Voigt
Apathie und Anpassung oder bewaffneter Kampf - in den westlich besetzten Ländern dieser Welt wie Irak, Afghanistan, Palästina scheint es für die dortige Bevölkerung nur diese Wahl zu geben.
Die Menschheit war in ihrer Geschichte – bis heute – nicht besonders produktiv bei der Beantwortung der Frage: Wie bringt man die vielfältigen und vielfach gegenläufigen Interessen sowie die auseinanderstrebenden Will
Humanitäre Intervention – Fortschritt oder neuer Imperialismus?
von Werner Ruf
Bis zum Ende des Ost-West-Konflikts galt uneingeschränkt Art. 2. Ziff. 7 der Charta der Vereinten Nationen, der ein Eingreifen Dritter in die inneren Angelegenheiten eines Staates verbietet.
Das geplante Assoziierungsabkommen bringt der Mehrheit der Bevölkerung nur Nachteile
Die EU greift nach Zentralamerika
von Klaus Heß
„Im Freihandelsabkommen legen wir fest, ob wir uns selbst umbringen oder eines natürlichen Todes sterben”, bringt Sinforiano Cáceres, Vorsitzender des nicaraguanischen Kooperativenverbandes, die Entscheidungsalternati
Vor über zehn Jahren hat erstmals eine internationale Bürgerbewegung mit einer beispiellosen Kampagne erreicht, dass eine Waffengattung verboten wurde: Die Internationale Kampagne gegen Landminen erhielt nach dem Zust
Die Artikel: Friedlicher Aufbruch in der Evangelischen Kirche und vor allem: Auf dem Weg zu einer Ökumenischen Erklärung zum gerechten Frieden laden mich zu einer Stellungnahme ein.
Kosovos Schicksal scheint es zu sein, ein “Sonderfall” zu sein. Selbst seine Unabhängigkeitserklärung im Februar 2008 machte seine Anerkennung eher zu einem Sonderfall als zu einem Präzedenzfall.
UNTAES - Eine Erfolgsstory im ehemaligen Jugoslawien?
von Pete Hämmerle
Die Übergangsverwaltung der Vereinten Nationen für Ostslawonien, Baranja und Westsirmien (UNTAES) gilt allgemein als Erfolgsgeschichte der „Internationalen Gemeinschaft“ in einer Region, in der sie sonst eher mit gesc
Kein Wiederaufbau für breite Bevölkerungsschichten
von Julia Wisniewski
Seit dem Sturz der Taliban im Herbst 2001 hat die von den USA geführte internationale Gemeinschaft (IG) ihr Versprechen, Afghanistan wieder aufzubauen, stets energisch beteuert.
US-Präsident Obama ist offensichtlich gewillt sein Wahlversprechen voll einzuhalten. Die aus Irak abziehenden US-Truppen verstärken die Interventionsstreitkräfte in Afghanistan.
Afghanen lehnen die US-Eskalation ab und fordern eine Verhandlungslösung
von Gabriel Carlyle
Eine Umfrage, die zu Beginn des Jahres in Afghanistan durchgeführt wurde, ergab, dass eine Mehrheit die westlichen Luftangriffe auf das Land verurteilt und eine Verhandlungslösung mit den Taliban fordert.
Formal regelten bis Ende letzten Jahres UN-Resolutionen die Präsenz der Besatzungstruppen im Irak und den Rahmen des politischen Prozesses, der zur Wiedererlangung seiner staatlichen Souveränität führen sollte.
„Bitte verbreitet die Nachricht: Es gibt nicht nur Gewalt im Irak, sondern da ist noch mehr: Menschen schaffen Frieden und bemühen sich um wirklichen Wandel.
Frankreich ist das einzige europäische Land, das bis heute Reste seiner Kolonien erhalten hat. Sie tragen den Namen Überseedepartements, Gebietskörperschaften oder Überseegebiete.
Internationale Zivilgesellschaft in UN-Übergangsverwaltungen
Das Beispiel Kosovo
von Oliver Knabe
Die Arbeit internationaler Nichtregierungsorganisationen (INRO) im Kosovo erhält nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit, die diplomatischen oder gar militärischen Bemühungen zu Teil werden.