Vorgehen der NATO führt zu einem „failed state“ Afghanistan
von Otmar Steinbicker
Der Beschluss des NATO-Gipfels zum Ende des Afghanistan-Krieges erscheint auf den ersten Blick eindeutig: Im Sommer 2013 übergibt die ISAF die Kontrolle über alle Regionen Afghanistans an die lokalen Sicherheitskräfte
Militarisierung der Jugend – ein weltweites Phänomen
von Christine Schweitzer
Die Anstrengungen der Bundeswehr, nach Aussetzung der Wehrpflicht junge Leute für sich zu gewinnen, sind im letzten Jahr immer mehr zum Thema von Friedensbewegung und Jugendverbänden geworden.
Zehn Jahre nach dem 11. September 2001 führen die USA, teilweise gemeinsam mit ihren NATO-Verbündeten, Krieg in Afghanistan, Pakistan, Somalia und Jemen.
Was taugt der Atomteststopp, wenn er nicht die Trägersysteme einschließt?
von Otmar Steinbicker
Mit Giorgio Franceschini, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), sprach aixpaix-Herausgeber Otmar Steinbicker am Rand des Kongresses "Friedenskultur 2012" über d
Der Globalisierungsgegner und Mitbegründer von Attac, Christian Felber, stellt in seinem Buch „Gemeinwohl-Ökonomie“ einen Gegenentwurf vor zu dem in Europa herrschenden kapitalistischen Wirtschaftssystem.
Das Friedensgutachten 2012, herausgegeben von den Forschungsinstituten in Bonn, Frankfurt, Hamburg und Heidelberg, behandelt drei interessante Schwerpunktthemen: 1.
Der Krieg ist vorbei, die Trümmer werden weggeräumt, Häuser wieder aufgebaut, Schulen funktionieren wieder, Felder wieder bebaut, Soldaten und Soldatinnen werden demobilisiert, im günstigsten Fall gibt es auch zivile
Ob Elfenbeinküste und Osttimor, Sierra Leone, Burundi, Peru und Nepal, oder Tunesien und Libyen: Kaum ein Übergang von Krieg und autoritärer Herrschaft der letzten Dekade kam ohne „Transitional Justice“ Maßnahmen aus.
1994 fanden in Südafrika die ersten allgemeinen Wahlen statt. Die Politik der Apartheid, das auf Gewalt und Unrecht gestützte System der „Getrennten Entwicklung“ der verschiedenen Bevölkerungsgruppen war zu Ende.
“Wie können jene, die folterten und jene, die gefoltert wurde, in demselben Land koexistieren?” (A. Dorfman, Death and the Maiden (London: Nick Hern Books, 1999)
Der Stuttgarter Strafprozess gegen ruandische Führungsmitglieder der FDLR
von Andreas Dieterich
Am 4. Mai 2012 jährte sich der Auftakt zum Prozess am Stuttgarter Oberlandesgericht (OLG) gegen zwei Führungsmitglieder der „Forces Démocratiques de Libération du Rwanda“ (FDLR).
Am Anfang der Bundesrepublik Deutschland, genauer, vorinstitutionell in ihrer Inkubationsphase 1945 - 1949, stand die „Bedingungslose Niederlage“. Diesem Anfang wohnte kein Zauber inne.
Der Mainstream-Antifaschismus von heute wendet sich gegen Gewalt und Intoleranz, steht für „Bunt statt Braun“. Es ist gut, dass es diesen Konsens in der Gesellschaft gibt, aber es reicht nicht.