Die Pariser Morde, furchtbar! Doch bin ich deshalb Charlie?
von Andreas Buro
Seit Jahrzehnten kämpfe ich in der gesellschaftlichen wie in der internationalen Welt gegen Gewalt. So verurteile ich die terroristischen Vorfälle in Paris ohne Wenn und Aber. (1)
8. Mai 1945: die faschistische Bestie war besiegt, der 2. Weltkrieg in Europa beendet. (Japan standen noch die mörderischen Atomwaffenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki bevor).
Die RegierungschefInnen der G7-Staaten treffen sich, ihre KritikerInnen auch
von Thomas Eberhardt-Köster
Am 7. und 8. Juni dieses Jahres werden sich im beschaulichen Elmau, am Rande der Alpen, die RegierungschefInnen der G7-Staaten zu ihrem diesjährigen Gipfel treffen.
Schulfrei für die Bundeswehr - Eine Zwischenbilanz für Baden-Württemberg
von Klaus Pfisterer
Im Dezember 2009 unterzeichnete der damalige Kultusminister Rau (CDU) eine Kooperationsvereinbarung (KV) mit der Bundeswehr, womit dieser der privilegierte Zugang zu den Bildungseinrichtungen des Landes gewährt wurde.
Manchmal gibt es Augenblicke im Krieg in der Ostukraine, da fragt man sich, warum die beiden Seiten eigentlich Krieg miteinander führen. Schließlich verstehen sie sich doch bestens.
Die Sozialdemokratie und die Vereinigte Armee von Europa
Ende 2014 wurde in der Presse über ein Positionspapier zur Europäisierung der Streitkräfte berichtet, das von der Arbeitsgruppe Sicherheits- und Verteidigungspolitik der SPD-Bundestagsfraktion verfasst wurde.
Es gibt eine Reihe von Erklärungsmodellen für die Entstehung von Krieg (z.B. ökonomische Gesetzmäßigkeiten, geostrategische Interessen, historische Entwicklungen, Theorien über menschliche Aggression).
„Nach dem Forumtheater folgt nur noch die Aktion!“ (Augusto Boal)
von Renate Wanie
Warum habe ich neulich nicht eingegriffen, als Gülcan ausländerfeindlich beschimpft wurde? Eigentlich ist es doch ganz einfach und keine große Aktion: Zivilcourage zeigen!
Campapeace: eine Erfahrungswerkstatt der Friedensbewegung
von Ulrich Wohland, Claudia Funke
Die Qualifikation „Campapeace“ (Campaigning for Peace) geht in die zweite Runde – Organisations- und altersübergreifend lernen die TeilnehmerInnen, wie mit Kampagnen friedenspolitische Ziele erreicht werden können und
Vor 65 Jahren entstand eines der bekanntesten Lieder der DDR
von Christoph Kuhn
Dieses Lied konnte ich – Ende der fünfziger, Anfang der sechziger Jahre – als christlich erzogenes Kind guten Gewissens mitsingen: Kleine weiße Friedenstaube.
Gelegentlich entstehen in der Friedensforschung Bücher, die eigentlich nur für ein Fachpublikum bestimmt sind und schon aufgrund ihres stolzen Preises die/den durchschnittliche/n LeserIn abschrecken, die es aber eigen
Die Politik der „Entwicklungszusammenarbeit“ steht seit Jahrzehnten unter Kritik, weil sie letztlich in erster Linie Wirtschaftshilfe für die Länder bedeutet, die „Entwicklungshilfe“ leisten.
Quallige Verwicklungen. Zur Kritik an dem Begriff „Entwicklung“
von Daniel Bendix, Aram Ziai
Nach herkömmlicher Ansicht geht es bei „Entwicklung“ um die Frage, wie die Lebensbedingungen von Menschen in den so genannten Entwicklungsländern verbessert werden können.
Entwicklung ist die neue Religion, der eine überwältigende Mehrheit der Nationalstaaten anhängt. Sie ist das neue Gesicht einer Theokratie des 21. Jahrhunderts.
Während Konzept und Praxis von Friedenskonsolidierung (englisch: Peacebuilding) immer weitere Kreise ziehen, wirft Friedenskonsolidierung doch mehr Fragen auf als es Antworten gibt.
Die Worte „Gender“ oder „Geschlechtergerechtigkeit“ wecken häufig Vorbehalte. Zu oft wurden sie in der Vergangenheit mit reiner Frauenförderung oder gar Männerdiskriminierung in Verbindung gebracht.
Gleichberechtigung, Entwicklung und Frieden. Mit der Wahl dieser drei Schwerpunktthemen gab die erste UN Weltfrauenkonferenz 1975 in Mexiko-Stadt eine eindeutige Antwort: sie gehören zusammen.
Wie sich die deutsche Industrie um ihre menschenrechtliche Verantwortung drückt
von Michael Reckordt
„Wir dürfen die Menschenrechte nicht privatisieren“, sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, am 3. Juli 2014 im Haus der deutschen Wirtschaft.