Anregungen zur Überwindung des Stillstands im Ukraine-Konflikt
von Christine Schweitzer
Es ließe sich viel dazu schreiben, welche faschistoiden Entwicklungen in Russland, welche Versäumnisse von Seiten der NATO-Staaten und welche Fehler bei der Umsetzung von Minsk II zu dem russischen Angriff auf die Ukr
In über 30 Städten – von Hamburg bis München und Bonn bis Berlin – gab es am 19. November 2022 Friedensaktionen gegen den Krieg in der Ukraine und die Aufrüstung des Militärs.
Nach Redaktionsschluss des Friedensforum fand um den 3. Oktober (Samstag, 30. September bis Sonntag, 8. Oktober 2023) herum eine weitere Aktionswoche statt.
Vom 4.-10. Dezember 2023 ist eine neue Aktionswoche zum Schutz und Asyl für Kriegsdienstverweiger*innen und Deserteur*innen aus Russland, Belarus und der Ukraine geplant.
Ein Jahr ist seit der Gründung der Kampagne „Wehrhaft ohne Waffen“ vergangen – Grund genug, einen Rückblick vorzunehmen und einen Blick in die Zukunft zu wagen.
„Frieden in unserer Stadt entdecken“ – so lautete der Titel der Eröffnungsveranstaltung zum Projekt „Friedensweg Bonn“, die am 3. September 2023 im Rahmen der Bonner Friedenstage stattfand.
Berliner Geheimdienst-Chef beobachtet Putin-Gegner*innen, sagt aber nicht warum
Verfassungsschutz beobachtet die Antimilitaristische Aktion Berlin
von Antimilitaristische Aktion Berlin (AMAB)
Spektakulärer Showdown im Geheimdienst-Ausschuss des Abgeordnetenhauses: Geheimdienst-Chef Michael Fischer gab zu, dass die Antimilitaristische Aktion Berlin vom Verfassungsschutz beobachtet wird.
Zum Vorschlag von Brandt, Funke, Kujat und Teltschik vom August 2023
Den Krieg durch Verhandlungen beenden!
von Martin Singe
In „Zeitgeschehen im Fokus“ wurde am 28.8.2023 ein Verhandlungsvorschlag von Professor Dr. Peter Brandt, Professor Dr. Hajo Funke, General a. D. Harald Kujat und Professor Dr. h. c. Horst Teltschik veröffentlicht.
Nach den Überlieferungen versammelten sich vor ca. 4000 Jahren Männer in Athen und haben durch Hochhalten ihres Armes darüber abgestimmt, wie sie sich dem sich nähernden persischen Heer zur Wehr setzen können.
Eriwan, 18. September. Einträchtig sitzt die armenische Familie Mirsojan beim Mittagessen im Zentrum von Jerewan, unweit der weltberühmten „Blauen Moschee“.
Das Problem Rechtsoffenheit in der Friedensbewegung lässt sich nicht verstehen ohne einen Blick auf das Jahr 2014 und die damalige Zusammenarbeit weiter Teile der Friedensbewegung mit teil offen rechtsextremen und ant
Anmerkung zum Beitrag „Krise, Krieg und Rechtsoffenheit in der Friedensbewegung?“ von Renate Wanie, Friedensforum 5/2023
von Wilfried Drews
In dem Beitrag „Krise, Krieg und Rechtsoffenheit in der Friedensbewegung?“ (1) thematisiert Renate Wanie Einflussnahmen wie Unterwanderungen von Personen und Gruppierungen aus dem rechten bis rechtsextremistischen Mil
Der Erziehungswissenschaftler Freerk Huisken hat eine Kritik des Friedens vorgelegt – natürlich nicht als Befürwortung des promilitärischen Kurses, wie ihn die BRD seit der „Zeitenwende“ steuert, ja für die nationale
Vor großen Aufgaben: Weltinnenpolitik und Internationale Polizei
Buchbesprechung
von Ulrich Frey
Unter dem Zukunft versprechenden Titel „Weltinnenpolitik und Internationale Polizei“ hat eine kleine „Fachgruppe Internationale Polizei“ (Ralf Becker, Horst Scheffler, dem verstorbenen Dirk M.
„Ukrainekrieg – Warum Europa eine neue Entspannung braucht“
von Ekkehard Lentz
Der Krieg in der Ukraine mit inzwischen geschätzten rund 500.000 Todesopfern und Verwundeten (Stand: Mitte August 2023) hat in Deutschland bisher zu keiner kontroversen Debatte geführt.
Bundeswehr-Aufrüstung und neue „Sicherheits“-Strategien
Einleitung zum Schwerpunkt
von Martin Singe, Redaktion FriedensForum
In diesem Schwerpunkt behandeln wir die neue Sicherheitsstrategie der Bundeswehr im Kontext anderer Strategieentwicklungen bei der NATO und in der EU und die damit verbundenen Konsequenzen für die Bundeswehr.
Die Sehnsucht nach einer neuen deutschen Führungsrolle
von Otmar Steinbicker
„Die Regierungsparteien haben im Koalitionsvertrag die Vorlage einer für Deutschland erstmaligen und umfassenden Nationalen Sicherheitsstrategie verabredet.
Als die Auflösung des Warschauer Paktes Anfang der 1990er das – vermeintliche, muss man heute sagen – Ende des Kalten Krieges signalisierte, wurden schnell neue Rechtfertigungen für den Fortbestand von NATO und Bundes
Mit ihrem Gipfelbeschluss von Wales 2014 beabsichtigte die NATO, ihre europäischen Mitgliedstaaten und Kanada bis 2024 zu verpflichten, ihre Militärausgaben möglichst auf 2 % ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) anzuhebe
Beide Themen sind nicht neu, die Diskussionen kochen seit Aussetzung der Wehrpflicht 2011 immer wieder hoch: Die Forderung, den Wehrdienst für Männer zu reaktivieren, und die Forderung nach Einführung einer Dienstpfli
„Was lange währt, wird endlich gut“, heißt ein Sprichwort. Fragt sich nur, für wen. Es muss starke Differenzen bei der Formulierung der Strategie gegeben haben.
Eckpunkte für eine UNO-Reform zu Zeiten des Ukraine-Krieges
von Hans C. von Sponeck
Die großen weltpolitischen Krisen seit der Gründung der Vereinten Nationen 1945 (siehe Vietnam, Afghanistan, Indien/Pakistan, Israel/Palästina, Libyen, Irak, Syrien) haben eins gemeinsam: Die UNO konnte diese Konflikt
Im März 2021 machte der finnische Präsident Sauli Niinistö anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der KSZE (Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) in 2025 einen begrüßenswerten Vorschlag für einen neuen