Projekt der politischen Machtzentren in Paris und Berlin.
Future Combat Air System
Nach monatelangem teils ruppigem Gerangel gab der Haushaltsausschuss am 23. Juni die Gelder für die nächste Projektphase des „Future Combat Air System“ (FCAS) frei.
In Deutschland sind ungefähr 20 US-Atombomben stationiert. Diese werden zurzeit modernisiert. Das Verteidigungsministerium plant, für die erneuerten, lenkbaren Atomwaffen neue Trägerflugzeuge zu kaufen.
Die NaturFreunde Deutschlands haben es geschafft und ihre deutschlandweite Friedenswanderung nach 55 Tagesetappen und über 1100 gewanderten Kilometern am 4. Juli 2021 in Konstanz beendet.
Der Friedenskreis Havixbeck und die Friedensinitiative Nottuln, zwei Dörfer im Münsterland, erinnerten an Wolfgang Borchert, der vor 100 Jahren geboren wurde, und diskutierten über Pazifismus.
Bundesweit wurde am Aktionswochenende im Juni der Seebrücken-Bewegung unter dem Motto „Wir klagen an: Menschenrechte sind unverhandelbar!“ demonstriert.
Der zweite Irakkrieg 2003, zwei Jahre nach Beginn des Krieges in Afghanistan 2001, stand einerseits im Kontext des von den USA und der NATO ausgerufenen „Kriegs gegen den Terror“, wurde andererseits aber mit dem angeb
Das Friedensgutachten 2021 ist in diesem Jahr unter dem Titel „Europa kann mehr!“ mit einem Umfang von 160 Seiten erschienen. Es wird wiederum herausgegeben von vier Friedensforschungsinstituten.
Buchbesprechung zur US-Pflugscharbewegung und Büchel-Aktionen
von Martin Singe
Das Buch „Brot und Gesetze brechen. Christlicher Antimilitarismus auf der Anklagebank“ ist 2021 erschienen und wurde von Jakob Frühmann und Cristina Yurena Zerr herausgegeben.
Atomwaffen auf dem Prüfstand des völkerrechtlich garantierten „Right to life“
von Volkert Ohm
Bei der völkerrechtlichen Beurteilung von Atomwaffen stehen zumeist die Grundsätze und Vorschriften des für bewaffnete Konflikte verbindlichen Rechts – allgemein als „Humanitäres Völkerrecht“ bezeichnet – im Vordergru
von Michael Schulze von Glaßer, Redaktion FriedensForum
Still und leise hat das Verteidigungsministerium im Juni die letzten deutschen Soldat*innen aus Afghanistan wieder nach Deutschland gebracht – man wollte bloß nicht für ein großes Aufsehen (und für Nachfragen!) sorgen
„Krieg gegen den Terror“ war eine Propagandafloskel der US-Regierung unter George W. Bush nach den schrecklichen Anschlägen auf die Türme des World Trade Centers am 11.
Als am 11. September 2001 die Meldungen über entführte Flugzeuge und den ersten Einschlag einer Maschine in das World Trade Center im Radio liefen, befand ich mich mit meiner damaligen Frau auf Hochzeitsreise.
Seit zwanzig Jahren gilt der Bündnisfall. Die NATO stellte ihn zum bislang einzigen Mal einen Tag nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 fest, um ihn am 4.
Der „Krieg gegen den Terror“ begann schon direkt bei seiner Eröffnung mit einer Lüge, insofern die USA und anschließend auch die NATO völkerrechtlich den Verteidigungsfall ausriefen.
Der Weg in den präventiv-autoritären Sicherheits- und Überwachungsstaat
20 Jahre nach 9/11 – oder: Menschenrechte in Zeiten des Terrors
von Dr. Rolf Gössner
Die Terroranschläge in den USA vor 20 Jahren haben weit mehr zerstört als das Leben Tausender von Menschen, mehr zerstört als die Skyline von New York, weit mehr getroffen als das Selbstwertgefühl der US-Bevölkerung.
Wie sich eine Friedenspolitik gegen Terrorismus und Krieg verhalten sollte
von Thomas Carl Schwoerer
Der gefährlichste Bundeswehreinsatz findet in Mali statt. Der Bundestag hat im Mai die Bundeswehr-Beteiligung an der UN-Mission MINUSMA verlängert – bis zum 31. Mai 2022 und wie bisher mit bis zu 1.100 Soldat*innen.