Dritter Kirchlicher Aktionstag gegen Atomwaffen mit klaren kirchlichen Positionen
von Dieter Junker
Virtuell statt vor Ort, und dennoch mit klaren Positionen und deutlichen Worten: Beim Dritten Kirchlichen Aktionstag gegen Atomwaffen forderten führende Vertreter*innen der katholischen und der evangelischen Kirche na
Wie sich die Bundesregierung dem Völkerrecht widersetzt
von Martin Singe
Virtuell statt am HaupttorAm 20. Juni 2020 veröffentlichte die Rhein-Zeitung einen Appell an die Tornado-Pilot*innen in Büchel, die weitere Mitwirkung an der „nuklearen Teilhabe“ zu verweigern.
Die Kampagne #LeaveNoOneBehind macht auf die katastrophale Lage der geflüchteten Menschen aufmerksam, die dem Risiko einer Infektion mit COVID-19 schutzlos ausgesetzt sind.
Man hört im Deutschlandfunk einen Appell von Politiker*innen: Wir brauchen breite gesellschaftliche Debatten über den deutschen Einsatz von bewaffneten Drohnen!
Am 22. Juni war in Jena eine seltene Himmelserscheinung zu sehen. Die US-amerikanische B61-12 Atombombe – besser gesagt, ein 1:1 Modell dieser Bombe – hing in etwa 40 Metern Höhe über der Saalestadt.
Der 8. und 9. Mai, die Jahrestage des Sieges über den Nationalsozialismus und Faschismus, sind eine Mahnung, Atomwaffen abzuschaffen und sich für mehr zivilgesellschaftlichen Austausch mit Russland einzusetzen.
Wir dokumentieren hier die Rede von Eva Aras auf der Kundgebung zum 75. Jahrestag des Sieges über Nationalsozialismus und Faschismus am 9.5.2020 in Köln.
Das internationale „Manifest gegen die Wehrpflicht und das Militärsystem“ wird seit Dezember 1993 von unserem Verein „Gandhi-Informations-Zentrum“ (Berlin) verbreitet.
Im Schatten der Pandemie: letzte Chancen für Europa
von Ronja Liertz
Das Friedensgutachten 2020 von vier deutschen Friedensforschungsinstituten trägt den Namen „Im Schatten der Pandemie: letzte Chancen für Europa“ – natürlich kann die Corona-Pandemie auch hier nicht unbenannt bleiben.
Die Bilder von George Floyd, der in Handschellen auf den Boden gefesselt ist und dem ein weißer Polizeibeamter fast acht Minuten lang auf seinem Nacken kniet, werden für immer in unserer Erinnerung bleiben.
von Michael Schulze von Glaßer, Redaktion FriedensForum
Sie ist überall und doch schwer zu fassen: Die „Populärkultur“. Sie beeinflusst uns alle – irgendwie. Denn wir alle konsumieren Medien. Und obwohl Popkultur „Massenkultur“ ist, so ist sie heute diverser denn je.
Gerade in Zeiten des Internets erreichen auch sehr diverse Angebote ein breites Publikum – „Pop“ ist nicht mehr nur das, was in linear laufenden Radioprogrammen als „Musikcharts“ gespielt wird.
Die Erfolgsproduktionen der populären Massenkultur mit Breitenwirkung spiegeln nicht die Vision von 1945, der zufolge Vereinte Nationen die gesamte menschliche Zivilisation von der Geißel des Krieges befreien.
Westliche Feindbilder, um westliche Käufer*innen anzusprechen
von Michael Schulze von Glaßer
87 Milliarden US-Dollar Umsatz erwartet die Videospielbranche 2020 – Tendenz für die nächsten Jahre weiter steigend. Dabei soll es in diesem Jahr weltweit 3,55 Milliarden Videospieler*innen geben.
Der Islamische Staat ist weitgehend aus den Schlagzeilen verschwunden, auch wenn es noch Gruppen in verschiedenen Ländern – auch in Irak und Syrien, wo er entstanden ist – gibt, die unter seinem Namen operieren.
Junge Menschen, die gegeneinander in Videospielen antreten, und ihre Fans sind mittlerweile ins Visier des Militärs geraten. Das sieht in Videospielen und im E-Sport das Rekrutierungswerkzeug der Zukunft.
Der vielleicht berühmteste Kriegsdienstverweigerer war ausgerechnet ein Schwergewichtsboxer, keine Sportart, die man spontan mit Frieden assoziieren würde.
Popkultur im Rahmen dieses Textes bezieht sich auf gesellschaftlich weit verbreitete Angebotsquellen für Metaphern und Narrative wie Werbung, Musiktexte, Bücher, Religion und Kunst.
Warum der Blues sich nicht für Soldatenbegräbnisse eignet, Folk kein Kriegsgeheul und Rock'n Roll keine Marschmusik ist
Direkter und indirekter Antimilitarismus in der Popkultur
von Albert Scherr
Wer Soldat*innen rekrutieren will, muss in jungen Männern und Frauen die Bereitschaft erzeugen, sich militärischer Disziplin zu unterwerfen und Uniformen zu tragen sowie Interesse an Waffen und sonstiger militärischer
Krieg und Frieden als Themen des modernen Theaters
von Cornelia Mannewitz
Wenn ein Kriegsschauplatz einmal „theatrum belli“ hieß (und in mehreren modernen Sprachen noch heute so heißt), liegt es nahe, beim Thema Krieg und Frieden in der Kunst auch das Theater zu berücksichtigen.
"Warum ist die Friedensbewegung für junge Leute uncool / nicht populär?" Als mir dieser Arbeitstitel für einen Beitrag im FriedensForum gegeben wurde, war ich zunächst überrascht.