„Fällt aus! Ist abgesagt!“ … und sie fand trotzdem statt!
40 Jahre Ökumenische FriedensDekade
von Thomas Oelerich
Verschwörungstheoretiker*innen kämen sicher zu dem Schluss, dass die Corona-Einschränkungen im November dieses Jahres vor allen Dingen ein Ziel hatten: Die Gottesdienste, Friedensgebete und Informationsveranstaltungen
(red) Im Friedensforum 5/20 war ein Artikel von Martin Singe zur nuklearen Teilhabe mit dem Titel „Wie sich die Bundesregierung dem Völkerrecht widersetzt“ erschienen.
Der Aufruf an die in Büchel stationierten Tornado-Pilot*innen zur Verweigerung der Mitwirkung an der Nuklearen Teilhabe ist in der Friedensbewegung meiner Einschätzung nach sehr positiv angenommen worden, haben doch ü
Die ALAN KURDI der Organisation Sea Eye ist eines der Schiffe, die im Mittelmeer Geflüchtete retten. Am 19. September haben wir in drei Rettungen 133 Menschen vor dem Ertrinken und den libyschen Lagern gerettet.
Eine Koalition mehrerer Friedensgruppen aus den USA hat im Oktober einen Aufruf „Die Welt sagt Nein zum Krieg im Jemen“ gestartet. Am Montag, den 25. Januar 2021, soll es einen internationalen Aktionstag geben.
Auf Ersuchen früherer Übergangsteams neu gewählter US-Präsidenten habe ich Grundsatzdokumente darüber verfasst, was neue Regierungen in Bezug auf den israelisch-palästinensischen Konflikt tun sollten.
Zur rechtlichen Legitimierung von Aktionen zivilen Ungehorsams
von Martin Singe
Im letzten Friedensforum (6/20) hatte Renate Wanie bereits – vor allem unter Berufung auf Jürgen Habermas - dargelegt, inwieweit ziviler Ungehorsam eine legitime Protestform sein kann.
Den Artikel von Daniel Seiffert, „Friedensbewegung : Sich neu aufstellen und zuspitzen“ in Heft 6/2020 Friedensforum halte ich für einen zerstörerischen Angriff auf die Bündnisfähigkeit der Friedensbewegung.
Als die Zeitschrift „Bürgerrechte & Polizei“ 1978 zum ersten Mal erschien, geschah das unter dem Titel „newsletter on civil liberties and police development“. Diesem Ursprung verdankt sich die Abkürzung CILIP.
Peter Grottian, Politik-Professor und nimmermüder Aktivist für soziale Gerechtigkeit und Frieden, ist verstorben. Ein schwerer Verlust für die sozialen Bewegungen.
Populist*innen allerorten - zur politischen Ökonomie des Populismus
von Renate Wanie
Populist*innen allerorten – so beginnt Philip Manow, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Bremen, sein Vorwort zur „Die politische Ökonomie des Populismus“ aus dem Jahr 2019.
Am Wochenende 20.-22. November 2020 haben die Grünen ihr neues Grundsatzprogramm verabschiedet. Im Ergebnis ist dieses Programm hinsichtlich friedenspolitischer (Nicht-)Festlegungen katastrophal.
Die pax atomica beflügelte Machtphantasien, über unbegrenzte militärische Destruktionskapazitäten zu verfügen und mit Atomwaffen Kriege siegreich zu führen.
Die Bundeswehr begann ihren Einsatz in Afghanistan auf der Grundlage des Bündnisfalles nach Artikel 5 des NATO-Vertrages. Dem lag die Annahme zugrunde, die Terrororganisation Al Quaida habe die Angriffe vom 11.
Warum Europa den Krieg im Sahel nicht gewinnen kann
von Kathrin Vogler
In Mali und den Nachbarländern sehen wir wie in einem Brennglas die Folgen einer kontraproduktiven militärischen Intervention. Dabei sah anfangs alles so gut aus. Bis 2011 galt Mali als Musterland in Westafrika.
Martin Jäger, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, hat am 6.9.2020 in der F.A.Z einen Gastbeitrag veröffentlicht mit dem Titel: “Neue strategische Lage - Deutschland
Dein Jahr für Deutschland – Auf dem Weg zu einer neuen Wehrpflicht?
Freiwilligendienste bei der Bundeswehr
von Michael Schulze von Glaßer
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat im Juli 2020 einen neuen freiwilligen Dienst an der Waffe vorgestellt. Die Militarisierung verschärft sich – gegen die Zivilgesellschaft.
Gegenwärtig erhitzen vor allem zwei Themen die friedenspolitischen Gemüter: die Umsetzung des Zweiprozentziels der Nordatlantischen Vertragsorganisation (NATO) sowie die Fortsetzung der nuklearen Teilhabe.
Die Bundeswehr als vermeintliches Anti-Corona-Multitalent
von Martin Kirsch
Der größte Einsatz der Bundeswehr findet aktuell nicht in Afghanistan (1.124 Soldat*innen) oder in Mali (1.038 Soldat*innen) statt, sondern in Deutschland.
Würden wir eine Straßenumfrage machen, wozu die Bundeswehr da sein soll, dann würde wohl die überwiegende Mehrheit der Befragten der Aussage zustimmen: „Sie soll unser Land verteidigen“.