Konflikte werden durch Klimawandel weiter zunehmen
von Uwe Hiksch
Die UN-Klimakonferenz 2017 (United Nations Framework Convention on Climate Change, 23rd Conference of the Parties - COP23) hat vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn stattgefunden.
Stoppt den Waffenhandel – eine Kampagne geht in die dritte Runde
In Kassel trafen sich die Aktivist*innen der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ am 31.10 und 1.11.2017 und planten Phase 3 des Protests gegen Tod und Terror made in Germany – geliefert in die ganze
Mit Training und Community-Building gegen Hass im Netz
von Margaretha Eich
„Fick dich, du Flüchtling, dein Name ist schon ekelhaft genug.“ „Elende, dreckige Systemnutte“. Solche und ähnliche Online-Hasskommentare erhält etwa die Journalistin Dunja Hayali fast täglich (Zeit Online, 05.0
Menschen die aufdecken, Zivilcourage haben und „Alarm schlagen“, bezeichnet man als Whistleblower. Sie folgen ihrem Gewissen – auch dann, wenn es unbequem für sie werden kann.
Unterschriftenübergabe und Menschenkette für atomare Abrüstung
von Angelika Wilmen
FriedensaktivistInnen der Kampagne "Büchel ist überall. atomwaffenfrei.jetzt", der IPPNW und der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten ICAN-Kampagne haben am 13.
Waffen wie aus einem schlechten Science-Fiction-Film
von Otmar Steinbicker
Abseits der großen medialen Wahrnehmung bahnt sich gegenwärtig eine neue, hochbrisante Variante des Wettrüstens an. Diskutiert wird darüber in Fachmedien oder speziellen Seminaren.
Trotz Friedensnobelpreises Verurteilung von AtomwaffengegnerInnen
von Jugendnetzwerk für politische Aktion
Am 18. Oktober 2017 wurden vor der Jugendkammer des Amtsgerichts Cochem vier AktivistInnen zu 30 Tagessätzen Geldstrafe wegen Hausfriedensbruch verurteilt.
Manche JapanerInnen sprachen von der "christlichen Bombe"
von Peter Bürger
Nur vage eingeweihte Beteiligte an Transport und Einsatz der Atombombe im US-Militär sprachen einfach von dem "Ding". Bis zum August 1945 gab es auch in der japanischen Sprache kein gebräuchliches Wort.
Erinnerungskultur als Teil von „Vergangenheitsarbeit“
Erinnern für die Gegenwart – ein Ansatz der Friedens- und Versöhnungsarbeit?
von Sylvia Servaes
Bujumbura, Burundi, im April 2017, drei Tage im Zeichen des Gedenkens an hunderttausende Toter der Massaker von 1972/73: Ein Schweigemarsch, eine Gedenkmesse mit Aussagen Überlebender, Grundsteinlegung für ein Mahnmal
25 Jahre lang gab es in der DDR die Bausoldaten. In Baueinheiten der Nationalen Volksarmee haben junge Männer, „die aus religiösen Anschauungen und ähnlichen Gründen den Wehrdienst ablehnen“ (vgl.
„So nah bei uns, bislang habe ich gedacht, dass die Konzentrationslager alle weit weg sind, aber hier hat ja der Weg dorthin begonnen, direkt vor unserer Haustür.“ So das Resümee einer jungen Besucherin der Erinnerung
Die Ausstellung „Ziviler Widerstand in Dänemark 1943“
von Renate Wanie
Als Beispiel für eine gelungene Erinnerungskultur mit vielfältigen Veranstaltungsformen kann die Ausstellung „Ein Volk praktiziert zivilen Widerstand - Die Rettung der Juden in Dänemark 1943“ bezeichnet werden.
„Wenn ich anfange zu hassen, dann komme ich nicht weiter.“
von Renate Wanie
Mündliche Überlieferung von persönlichen Erlebnissen ist eine der ältesten Darstellungsformen von Geschichte. Die Befragung von ZeitzeugInnen ist eine vergleichsweise moderne Methode der Geschichtswissenschaft.
Das Anti-Kriegs-Museum Ernst Friedrichs von 1925-1933
von Antikriegsmuseum
Ernst Friedrich, der Gründer des Anti-Kriegs-Museums in Berlin, wurde am 25.02.1894 in Breslau geboren und engagierte sich schon früh in der Arbeiterjugend.
„Die Kriegsgräberstätten sind die großen Prediger des Friedens, und ihre Bedeutung als solche wird immer mehr zunehmen“, schrieb Albert Schweitzer treffend.